Shiatsu

Shiatsu – Die Kunst des Berührens

Eine Grundlage vieler, auch östlicher Kulturen ist, dass alles was existiert, von einer Kraft durchdrungen ist. Unabhängig davon ob dies belebt oder unbelebt ist. Diese Kraft nennt sich in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) «Qi». Diese Energie fliesst jedoch nicht diffus in unserem Körper herum, sondern fliesst in Energiebahnen im Körper, welche Meridiane genannt werden. Sie alle bilden zusammen ein Meridiansystem mit welchem in der TCM gearbeitet wird. Mit der Shiatsutherapie, werden diese Meridianleitbahnen entsprechend der Konstitution und des Leidens des Patienten behandelt. Der Begriff Shiatsu heisst ins Deutsche wörtlich übersetzt «Finger-Druck» und wurde deshalb für diese Therapie gewählt, weil im Shiatsu mit Daumen, Händen, Ellbogen und Knien die Meridiane behandelt und darin vorkommende Blockierungen gelöst werden.
Des Weiteren helfen Rotationen und Dehnungen der Gelenke und Extremitäten das Fliessen der Energie wieder zu aktivieren.

Behandlungsablauf
Die Behandlung findet in bequemer Kleidung statt. Die zu behandelnde Person liegt flach auf dem Boden auf einem «Futon». Je nach Möglichkeit kann die Behandlung auch im Sitzen stattfinden. Zu Beginn der Behandlung wird in einem Gespräch und einer sogenannten «Hara-Diagnose» der aktuelle energetische Zustand erfasst, auf welchem dann die Behandlung aufbaut. Shiatsu ist eine ruhige, meditative Therapieform, welche eine tiefe Entspannung ermöglicht. Für eine Shiatsutherapie gibt es keine Alterseinschränkung. Bereits für die Allerkleinsten unter uns ist Shiatsu eine äusserst gut gewählte Methode, da sie sehr sanft und wohl gerade deshalb sehr wirkungsvoll ist.

Wie wirkt Shiatsu und für wen ist es geeignet?
Shiatsu löst energetische Blockaden, stimuliert so die Selbstheilungskräfte und unterstützt das seelisch-körperliche Gleichgewicht. Shiatsu ist für jedermann geeignet und kann bspw. Bei folgenden Beschwerden eingesetzt werden:

  • körperliche oder seelische Belastung in Lebenskrisen
  • Stress
  • Allgemeine Förderung des Wohlbefindens
  • Angst
  • Burn-out
  • Erschöpfung und Energielosigkeit
  • Geberaktivität und Konzentrationsstörungen bei Kindern und
  • Erwachsenen
  • Gelenkprobleme
  • Nervosität, auch bei Kleinkindern
  • Schlafstörungen, auch bei Kleinkindern
  • Muskelverspannungen
  • Schwangerschaft
  • Verdauungsstörungen
  • Stärkung des Immunsystems
  • usw.

Diese Liste ist beispielhaft und nicht vollständig. Bei Beschwerden und Krankheiten ist zudem eine schul- oder alternativmedizinische Abklärung angezeigt.